Anfang Dezember gab es meine erste Schilddrüsenwoche. Dabei habe ich viele Informationen in täglichen Videos erwähnt. Diese werden leider sehr selten von Schulmedizinern als Anlass zu Heilung genommen. Mit den Informationen möchte ich aufklären und ein Bewusstsein schaffen, dass es durchaus möglich ist, seine Symptome deutlich zu verbessern. In vielen Fällen ist es mit Absprache des behandelnden Arztes oft auch möglich, Medikamente zu reduzieren und teilweise auch ganz abzusetzen. Nur wer die Zusammenhänge kennt, kann an verschiedenen Stellen daran arbeiten.

Schilddrüsenhormone

Die Schilddrüse ist eine Hormondrüse die sich im Hals befindet. Als Hauptfunktion speichert sie Jod und ist für die Bildung von Hormonen zuständig. Die von ihr gebildeten Hormone bestehen im Wesentlichen aus den Hormonen T4 und T3 (weitere lassen wir aufgrund geringer Relevanz hier außen vor). T4 ist das sogenannte „inaktive“ Schilddrüsenhormon, T3 hingegen das aktive Hormon.

Die Information, dass die Schilddrüse diese Hormone bilden soll, bekommt sie vom Hypothalamus in Form der Hormone TSH. TSH steht dabei für „thyroid stimulating Hormon“ – also Schilddrüsenstimulierendes Hormon.

Leider wird von medizinischer Seite oft nur das Hormon TSH gemessen und anhand dessen die Funktion der Schilddrüse bewertet. Daraufhin werden recht schnell Medikamente verabreicht. L-Tyroxin ist wohl das bekannteste Hormon. Dabei ist das L-Tyroxin das T4. Im Nachgang wirst du verstehen, warum das allein nicht so effektiv ist.

Benötigte Nährstoffe und Co-Faktoren für die Bildung von Schilddrüsenhormonen

Um die Hormone bilden zu können, benötigt der Körper die Bausteine in Form von Mikronährstoffen. Außerdem sind Co-Faktoren notwendig wie andere Hormone.

Im Einzelnen sind es dazu:

Jod für die Bildung von T4. Da wir in Deutschland einem Jodmangelgebiet leben, ist das oft ein großes Problem. Achtung: Bei Hashimoto Thyreodites sollte ggf. eine zeitlang auf Jod verzichtet werden, um die Entzündungen zu reduzieren! 80% der Deutschen haben einen Jodmangel.

Progesteron: Das Hormon Progesteron ist leider bei vielen durch eine Östrogendominanz ebenfalls ein großes Problem. Ggf. ist es notwendig, hier über eine Detoxkur die Östrogendominanz zu reduzieren. Progesteron ist ebenfalls bei der Bildung von T4 beteiligt.

Eisen: Eisenmangel und Jodmangel begünstigen sich gegenseitig. Gerade vielen Frauen fehlt es häufig durch die Periode an Eisen. Ernährst du dich vegetarisch kann das ein noch größeres Problem sein. Hier solltest du auch auf deinen Spiegel achten.

Selen: Selen spielt eine große Rolle bei der Umwandlung von  T4 zu T3. Bei einer Hormonanalyse siehst du, ob es an dieser Stelle Probleme gibt.

Was haben Darm und Leber mit der Schilddrüse zu tun?

Damit der Körper die Hormone für die Energieproduktion und andere Prozesse einsetzen kann, braucht er diese natürlich in verwendbarer Form. Hier ist das aktive T3 (oder auch freies T3, fT3) das effektivere. Die Schilddrüse selbst bildet dabei allerdings eher das T4 (oder auch freies T4, fT4). Die Umwandlung in die aktive Form geschieht primär in der Leber (zu ca. 60%), zu einem kleineren Teil im Darm (ca. 10%) sowie anderen Organen wie Nieren, Bauchspeicheldrüse. In der Schilddrüse selbst wird auch nur ein sehr kleiner Teil von T3 aus dem T4 gebildet.

Wo können nun Probleme auftreten?

Einfach: An jeder Stelle!

Wie du siehst, ist das System hier schon sehr einfach dargestellt, aber doch deutlich komplexer als „mal paar Medikamente nehmen“. Arbeitet deine Leber nicht optimal, die als Entgiftungsorgan auf einen gut funktionierenden Darm aufbaut wird es hier schon große Probleme geben. Meiner Erfahrung nach ist gerade der Darm durch viele schädigende Stoffe wie Gluten / Weizen, Kuhmilchprodukte oder Antinährstoffe in vielen Lebensmitteln schon sehr vorbelastet. Oft liegt die Belastung über Jahre hinweg vor. Mit vielen Klienten starte ich daher damit, dieses zentrale Organ aufzubauen und zu optimieren.

Weiteres: Fehlen deinem Körper Mikronährstoffe wie Jod Eisen, Selen, aber auch andere Vitamine und Mineralien wird die Bildung von Schilddrüsenhormonen maximal beeinträchtigt.

Hast du eine Östrogendominanz, ggf. durch jahrelange Einnahme von hormoneller Verhütung oder viele Umweltgifte und hormonelle wirksame Stoffe wie Plastik o.ä., fehlt dir evtl. Progesteron. Hier sollte ein Detox der Östrogene in Erwägung gezogen werden.

Der Körper ist ein komplexes Organ – bringst du ihn in einen ausgeglichenen Zustand, arbeitest an der Basis wirst du in mit etwas Disziplin in wenigen Wochen deutlich weniger Symptome haben.

Sinnvolle Tests:

Die o.g. Mikronährstoffe gehören regelmäßig getestet. Im Zeitraum wenn Probleme bzw. Symptome auftreten eher engmaschig. Sind die Symptome oder Probleme nicht mehr vorhanden, kann die Frequenz eher reduziert werden. Dann reicht es, diese 1x pro Jahr oder gar seltener zu checken.

Bei meinem Partner Medivere gibt’s einfach durchzuführende und sehr zuverlässige Labortests für zu Hause. Oft sind diese mit deutlich weniger Aufwand verbunden als ein Termin beim Hausarzt oder Endokrinologen. Die Ergebnisse werden einfach und für Laien verständlich aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Sinnvoll ist hier z.B. der Jodtest oder auch der Hormonspiegeltest.

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Solltest du Fragen zu den Auswertungen haben, kann ich dich dabei gerne beraten.

Gerne können wir gemeinsam über DEINE individuelle Situation sprechen. Bei diesem unverbindliche Gespräch kann ich dir direkt wertvolle Tipps geben, wie du deine Symptome verbessern kannst. Falls ich dir helfen kann kann ich dir auch dazu gerne ein Angebot geben, um dich zur Umsetzung der notwendigen Schritte zu begleiten. Vereinbare HIER direkt einen Termin oder lass mir unten eine Nachricht zukommen.

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